International Flunkybee Association
Die Teilnehmer sind bereit
News

Die Teilnehmer sind bereit

Die WM 2011 kann beginnen!

Der Countdown läuft. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Länder stehen fest und haben sich qualifiziert. Die Vorbereitungsphase geht zu Ende. Die Spieler laufen zur alljährlichen Höchstform auf. Die Fans zählen die Minuten bis zum Eröffnungsspiel. Die neuen Frisbees sind eingespielt. Die Trikots liegen bereit um in Blut, Schweiß und Tränen getränkt zu werden. Der IFBA Präsident ist im Austragungsland angekommen. Und die FlunkyBee WorldGames-Arena wartet auf ihre Gladiatoren.

„Dann kann es ja endlich losgehen!“ erklärte voller Vorfreude IFBA-Präsident Christian Hans gegenüber unserer News-Redaktion. Noch wenige Tage und die weltbesten FlunkyBee-Länder kämpfen um den Titel „Weltmeister“. Insgesamt wurde die Teilnehmerzahl von 8 auf 12 Länder erhöht wodurch einige Neulinge die bei vorangegangen Weltmeisterschaften die Qualifikation nur knapp verpassten jetzt die Chance haben sich den Weltmeistertitel zu holen.

Dies wollen wir zum Anlass nehmen uns das Teilnehmerfeld mal etwas genauer anzuschauen:

Daniel Tiator der „Tionator“ von den Seychellen ist als zweimaliger Weltmeister in Folge wieder klarer Favorit. Er ließ kaum Einblicke in seine Vorbereitung zu, die zwar kürzer ausfiel durch eine schwere Verletzung in der Nackenmuskulatur aber nicht weniger intensiv. Wir können nur vermuten welche Raffinessen er sich dieses Jahr überlegt hat doch ist klar, dass er seine Stärke wieder aus einem konstant starken Spiel schöpfen wird. Kein anderer WM-Teilnehmer hat je eine solche Disziplin und kontinuierliche Steigerung im Verlauf der Turniere gezeigt.

Jan Dähne der „Bomber“ von den Jungferninseln zeichnet sich durch Kraft, Präzision und enorme Laufbereitschaft aus. Zwar hat er in den letzten Jahren kaum nennenswerte Erfolge verzeichnen können doch wird bei dieser WM schwer mit ihm zu rechnen sein. Das liegt an einer neuen Wurftechnik die wesentlich auf seine Stärken im sportlichen Bereich abgestimmt ist. Über eine parallele Beinstellung kann er seine ganze Kraft in den Wurf legen ohne dabei an Präzision zu verlieren. Wir konnten uns bei einigen Testspielen davon überzeugen.

Arne Dähne aus Madagaskar wird auch bei dieser WM versuchen an seinen Erfolg von 2008 anzuknüpfen und sich ein zweites Mal den Titel zu holen. Er erreichte in den letzen Jahren zwar immer die Endrunden doch überzeugte er in diesen wenig. Mangelnde Ausdauer und Geduld ließen ihn immer vom ersten Platz am Anfang des Turniers auf einen der unteren Plätze zurückfallen. Auch er hat sich, genauso wie Jan Dähen, eine neue Wurftechnik angeeignet, die aber in Testspielen nur wenig überzeugen konnte. Schnelle Treffer und ein schneller Sieg sollten die mangelnde Ausdauer und Geduld wettmachen. Dies gelang aber nur selten und es bleibt die Frage ob die restliche Vorbereitungsphase bis zum Eröffnungsspiel ausreicht die Technik zu perfektionieren.

Tobias Ohmer aus Spanien geht mit der kürzesten Vorbereitungszeit ins Turnier. Der Bau eines FunkyBee-Stadions im eigenen Garten war verbunden mit einigen Komplikationen die viel Zeit in Anspruch nahmen. Bei den wenigen Trainingszeiten die ihm verblieben schloss er die Presse kategorisch aus um nicht gestört zu werden. Ob sich seine Wurfqualitäten daher verbessert haben bleibt abzuwarten aber seine Schnelligkeit im Abschluss ist weiterhin unübertroffen.

Der „Techniker“ Moritz Vialon aus Swasiland holte sich Verstärkung von der Vizeweltmeisterin Karolina Kantor aus Venezuela. Selber wurde Moritz Vialon 2008 Vizeweltmeister. Dabei drängt sich da die Frage auf ob 2 Vizeweltmeister der richtige Weg für den ganz großen Durchbruch sind. Die Vorbereitung lässt hoffen. Im Höhentraining in Brasilien wurde die Ausdauer aufgebaut und der Abschluss verbessert. An der sehr eigenwilligen Technik hat er nichts verändert. Durch eine leichte Schrägneigung der Frisbee segelt diese von der Seite rein und kickt die Dose vom Gegner weg. Allerdings ist diese Wurftechnik sehr Windanfällig und setzt Windstille voraus. Zur Sicherheit hat er sich noch einen harten und schnellen Wurf angeeignet welcher Wind trotzen kann aber nicht so präzise ist. Moritz Vialon hat sich damit für diese WM endlich ein stabiles Fundamten zugelegt auf dem er seine eigentliche Stärke aufbauen kann: Sein Volley bleib unverändert gefährlich und spektakulär.

Die amtierende Vizeweltmeisterin aus dem beschaulichen Saarland, Stefanie Ewen, ist motiviert. Und das darf man bei ihr nicht unterschätzen. Der unbedingte Wille zum Sieg gibt ihr Ausdauer und Durchhaltevermögen. Schwächen des Vorjahres wurden minimiert und Stärken ausgebaut. Ein besonders Augenmerk lag dabei auf der Sicherung der eigenen Endzone vor Würfen des Gegners. Diese fatale Schwäche hätte ihr bei der WM 2010 fast den Einzug ins Finale verbaut. Auch die neuartige Trainingsform mit einem weiteren Teilnehmer der Weltmeisterschaft Patrick Richter zu trainieren könnte sich auszahlen.

Patrick Richter aus Springfield bleibt eine unberechenbare Gefahr für jeden Gegner. Aber es bleibt wohl auch seine Schwäche im Abschluss. Er braucht mehr Treffer als alle anderen um ein Match zu beenden. Diese Schwäche konnte nur unmerklich im Trainingscamp verbessert werden. Einblicke ins Camp wurden uns nicht gestattet und so fragen wir uns ob das gemeinsame Camp mit Stefanie Ewen wirklich hilfreich war oder sie ihn zu sehr abgelenkt hat. Doch mit immer wieder überraschenden Treffern in schneller Folge weiß Patrick Richter sich die wichtigen Punkte zu holen.

Christian Hans, der „Prinz“ von Europa und selbsternannter IFBA-Präsident, konnte bisher mehrmals in die Endrunde einziehen und machte 2010 den Sprung auf’s Treppchen. In dieser WM will er sich weiter steigern und den dritten Titel von Daniel Tiator verhindern. Er ist ein Allround-Talent ohne wirkliche Schwächen. Immer wieder gut gesetzte Volley-Aktionen verunsichern den Gegner und machen ihn mürbe. Mit seiner „Prinzentechnik“ ist der Abschluss nur eine Frage der Zeit. Hierbei kniet er mit einem Bein und das Andere steht angewinkelt auf dem Boden. Dadurch lässt sich der Kopf weiter in den Nacken legen und das HeilG kann sicher angesetzt und wieder abgestellt werden.

Für ein „Wunder“ will Marius Daum aus dem Vatikanstaat sorgen. Die Sensation war perfekt als der Sport FlunkyBee vor wenigen Tagen zum Nationalsport ausgerufen wurde – ein Tribut an Daums Qualifikation. Das HeilG wurde gesegnet und „mit Gott an seiner Seite ist der Sieg nicht weit“, so die Einstellung des vatikanischen Staatsbürgers. Bei Aufbruch zum Turnier ließ Papst Joachim-Hans II. seinen Schützling ziehen mit den Worten: „Gehe mit Gott, aber gehe!“ Solch unlautere Spielhilfen werden Marius Daum aber nicht von der Bürde des Könnens befreien. Und so bleibt abzuwarten ob er der Teufelskerl zum passenden „Wunder von Echternacherbrück“ wird oder dies wieder ein weiteres leeres Versprechen der katholischen Kirche bleibt.

Die „Überraschung“ kommt dieses Jahr aus England mit Laura Diel. England - bisher als FlunkyBee-Land noch völlig unbekannt - konnte sich als eines der letzten Länder noch für die WM qualifizieren. Es ist wenig über die Stärken und Schwächen der Engländerin bekannt und genau deshalb wird sie schon jetzt als starker Gegner eingeschätzt. Jan Dähne fasst dies in Worte: „Wer es schafft sich für die WM zu qualifizieren muss enorm stark sein. Da gehört einiges an Können dazu! Ich werde ihre ersten Spiel genau beobachten; nicht dass die „Überraschung“ aus England für mich zu einer bösen Überraschung wird.“

Tobias Albert aus Lummerland muss sich im Turnier erst noch einen Namen machen. Zwar fehlt ihm Kondition aber sein Einfallsreichtum gleicht dies wieder aus. Im Verlauf der Vorbereitung hat er verschiedene Kopfbedeckungen ausprobiert und eine aerodynamische Schnittform entwickelt. Die windschnittige Form reduziert den Luftwiderstand auf nahezu Null. Das spart ihm jede menge Kraft und sollte ihn nach eigenen Angaben im späteren Turnierverlauf zu Höchstformen auflaufen lassen. Das Training mit dem findigen Jim Knopf der an Tobias Albert scheiterte und sich daher nicht für die WM qualifizierte lässt auf gewitzte Überraschungen hoffen.

Die freudige Nachricht erreichte uns vor wenigen Tagen aus Tibet. Johannes Albert der „Steineklopfer“ kann an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Erst war noch unklar ob sein Verband genügend finanzielle Mittel zusammenbringen kann für die weite Anreise. Doch nach Rücktritt des Dalai Lama wurden mehr Mittel für den Sport bereitgestellt. Seine Vorbereitung bestand im Wesentlichen in der meditativen Auseinandersetzung mit Stein. Erstmal in Trance verfallen kann er Berge versetzten. Mit unglaublicher Geduld, Disziplin und Ausdauer zwingt er selbst die besten FlunkyBee-Spieler psychologisch in die Knie. Daher heißt die Devise: Schneller Abschluss und das Match dominieren um nicht dem Albert-Syndrom zu unterliegen.

Ganz allgemein betrachtet steht hier ein Teilnehmerfeld auf Weltniveau bereit sich um den Weltmeistertitel zu duellieren. Die IFBA kann mit Recht behaupten, dass die Spannung ins unermässliche steigt. Das FlunkyBee-News-Team ist gespannt wer sich durchsetzen kann und fiebert der Eröffnungsfeier am 10. Juni 2011 entgegen.

TeaserDas wichtigste kompakt

Anmeldung

Anmeldung

Infos zur Teilnahme

News

News

Aktuellen Nachrichten

Statistiken

Statistiken

Ergebnisse der letzten Jahre